Bloodborne ist ein Nachfolger zur Dark Souls Reihe und fügt sich mit dem hohen Schwierigkeitsgrad nahtlos an diese an.
Natürlich, gibt es ein paar kleine Änderungen hier ein paar kleine Änderungen dort und schon hat man eine neue Welt und auch ein neues Feeling geschaffen?
Ja, hier wurde auf den ersten Blick alles richtig gemacht. Das neue Setting im viktorianischen London-Look spürt man die westliche Prägung aber es wirkt alles komplett. Auch das Kampfsystem spielt sich doch anders aber nicht so das man denkt :"Häh, das soll wie die Souls-Reihe sein?"
Denn letztlich ist das einzige das fehlende Schild, man muss offensiver agieren und die richtigen entscheiden beim Ausweichen und Kontern treffen. Erstmal ist es sehr schwierig aber mit der Zeit spielt es sich leichter, doch unachtsam darf man trotzdem nicht durch die Gegend laufen. Ein Hinterhalt genügt und die Blutechos sind futsch und der Fortschritt auch.
Ja, denn darauf muss man besonders achten Speicherpunkte sind rar gesät und sobald man stirbt ist der Fortschritt vom letzten Spreicherpunkt futsch. Man hat manchmal die Möglichkeit die Punkte zurückzuholen, durch das besiegen bestimmter Gegner aber dies ist nicht immer der Fall. Oberste Priorität sterben vermeiden.
Vielleicht fragen sich einige warum die Blutechos so wichtig sind, ist relativ einfach erklärt sie sind komplett für den Fortschritt zuständig. Ob es das kaufen neuer Gegenstände ist oder der Stufenaufstieg, nur mittels Blutechos ist dies möglich.
Die Waffenauswahl ist nicht so komplex aber auch hier gibt es durch Blutedelsteine auch die Möglichkeit die Waffen zu verbessern und andere Fähigkeiten hinzuzufügen. Bisher reicht die Auswahl meines erachtens auch vollkommen aus. Für jede Art von Spielertypen gibt es die langsamen kraftvollen sowie die agilen dafür aber schwächeren Waffen.
Während des Spiels ist man die ganze Zeit in einem Rausch auf Grund des nicht Sterben wollens und der Vorsicht an jeder Ecke könnte ein tödlicher Feind warten. Der Schwierigkeitsgrad ist auf einem sehr guten Niveau und jeder besiegte Boss schenkt einem die Glücksgefühle die man benötigt, damit das Spiel aber so richtig Spaß macht.
Zurzeit tauche ich vollends ein in die Welt von Bloodborne und hoffe das es noch lange so weiter geht.
Jeder kennt die Diskussionen in den Spieleforen über den Schwierigkeitsgrad. Ist das Spiel zu Schwer bleiben die Spieler weg ist es zu leicht ebenfalls, weil langeweile aufkommt.
Meistens wollen die Entwickler die Spiele für eine große Masse entwickeln und machen dies auf Kosten des Schwierigkeitsgrades. Um den erfahrenen Spielern aber auch etwas zu bieten werden noch andere Modi hinzugefügt um den Schwierigkeitsgrad für diese anzupassen. Nur leider wirkt dies nicht befriedigend.
Ich versuche dies mal an ein Beispiel näher zu erklären:
WoW war früher ein forderndes Spiel auch schon in der Levelphase begeisterte es anfangs die Spieler und eine normale Ini konnte auch schonmal 1-3 Stunden dauern. In den Raids ist man tagelang an den selben Bossen gescheitert und trotzdem hat man es viel Spaß gehabt. Der Erfolg zu dieser Zeit hat den Entwicklern rechtgegeben und es kamen immer mehr Spieler. Mit mehr Spieler kommt aber auch mehr Unmut und recht schnell wollten alle Spieler alles und wenn sie nicht weiterkamen war es einfach zu schwer.
Es wurde erstmal alles vereinfacht und für die die es schwerer haben wollten wurden wie oben schon erwähnt ein Hardmode bei Bossen eingefügt. Blizzard hat damit den Spielerschwund ein bisschen gebremst schließlich war die Mehrheit für das leichtere und so wurde das Spiel mit den Jahren immer leichter.
Letztlich ist man nun aber bei dem Punkt angelangt, dass es so leicht ist das man kaum noch was zu tun hat. Dadurch beschweren sich nun auch die die mitverantwortlich sind das das Spiel so leicht ist.
Jetzt vergleichen wir dieses mit den erfolgreichen Spielen der Reihe Dark Souls und den Nachfolger Bloodborne der ebenfalls sehr erfolgreich auf der PS4 exklusiv veröffentlicht wurden. Hier ist gerade der Reiz der Hohe Schwierigkeitsgrad und nichts für ungelduldige oder die leicht aufbrausend werden. (Hier sind bestimmt schon einige Controller auf Grund des Schwierigkeitsgrades gegen die Wand geflogen ;D)
Als Fazit kann man ruhig sagen das letztlich die Massentauglichkeit erreicht wird durch senken der Schwierigkeitsgrades, da die Games zuwenig Vielfalt bieten um letztlich alle Geschmäcker zu erreichen. Und die Schwierigkeit senken ist dagegen ein leichtes für die Entwickler.
Viele vergessen die Spielehersteller und Publisher wollen letztlich auch nur Geldverdienen und warum schwer wenn es auch einfach geht. Zwischendurch kommen immer mal Spieleschmieden die es nach dem Motto: "Von Gamer für Gamer" angehen aber dies hält meistens nicht sehr lang.
Deswegen lasst uns erfreuen an diesen kleinen Lichblicken in der aus Geldgier bestehenden Gamingindustrie auf das es uns viele Stunden des Spaßes bringt.
Peace Out